Webdesign Köln: Plattformen für komplexe B2B-Websites

WordPress-Plattformen für mittelständische Unternehmen mit mehreren Stakeholdern – modulare Designsysteme, API-Integrationen, redaktionelle Selbstverwaltung.

Was Plattformen in Köln heute aushalten müssen

Kölner B2B-Unternehmen sind oft mittelständisch geprägt, generationsgeführt, mit gewachsenen Vertriebs- und Servicestrukturen. Die Website ist über Jahre mitgewachsen – heute trägt sie diese Komplexität nicht mehr. Symptome aus dem Buying Center:

Digital Marketing Manager

Jede inhaltliche Änderung läuft über die Agentur. Kampagnen verzögern sich um Wochen, weil Templates fehlen oder Module hartcodiert sind.

IT-Leiter

CRM, Branchensysteme (onOffice, ERP, AS400) und Website laufen getrennt. Datenpflege passiert doppelt, Schnittstellen sind manuell oder nicht vorhanden.

Geschäftsführer

Die Website repräsentiert das Unternehmen nicht mehr auf dem Niveau, das der Markt erwartet – und ein Relaunch wirkt risikobehaftet, weil das alte System sich nicht sauber ablösen lässt.

Content/Redaktion

Standortseiten, Produktdetails und Kundenportale sollen pflegbar sein, ohne Entwicklerzugriff. Sind sie aber nicht.

WordPress als Plattform, nicht als Website

  • Modulares Designsystem statt Page-TemplatesLayout-Module werden einmal definiert, dokumentiert, im Editor verfügbar gemacht. Damit kann eure Redaktion neue Seiten und Kampagnen aufbauen, ohne dass eine Agentur dazwischen sitzt.
  • Informationsarchitektur, die mit dem Geschäft skaliertZielgruppen, Branchen, Standorte und Conversion-Strecken werden vor dem ersten Pixel modelliert. Damit weiß euer Team später, wo neue Inhalte hingehören – und der IT-Leiter weiß, welche URL-Logik dahintersteht.
  • API-Integrationen statt Datenpflege-Doppelarbeit – Objekte aus onOffice, Standorte aus dem CRM, Stellen aus dem HR-System: alles fließt automatisch ins Web. Damit pflegt euer Team Daten genau einmal – an der Quelle.
  • Login-Bereiche und B2B-Portale auf WordPress-Basis – Eigentümerportale, Fachhändler-Logins, Kundenbereiche werden in dieselbe Plattform integriert. Damit habt ihr ein System statt drei – und einen klaren Pfad für SSO.
  • Redaktionelle Selbstverwaltung als Default – Gutenberg-Komponenten, standardisierte Seitentypen, eindeutige Pflegepfade. Damit ist die Plattform nach dem Launch nicht ein Projekt, das eure Agentur weiterführt, sondern ein System, das euer Team führt.

Was im Scope einer Plattform steckt

Strategie & Informationsarchitektur

Zielgruppen-Logik, Seitentypen, URL-Struktur, Conversion-Strecken – als pflegbare Architektur, nicht als PowerPoint

Modulares Designsystem

Definierte Komponenten, dokumentiert für Redaktion und Entwicklung, übertragbar in Print (siehe ABG Frankfurt: Designsystem-Transfer in zwei Geschäftsberichte)

WordPress-Entwicklung (Sage-Framework, Gutenberg)

Eigenentwickeltes Theme, modulare Block-Bibliothek, redaktionell vollständig pflegbar

API-Integrationen

onOffice, HubSpot, ClickUp, CRM-Systeme – als technische Schnittstellen mit dokumentiertem Datenfluss

Login-Bereiche und Portale

Geschützte Bereiche für Eigentümer, Fachhändler, Kunden – inkl. Rechte- und Rollenkonzept

Hosting, Performance, DSGVO

Skalierbares Hosting, technische Wartung, Compliance-Setup

Continuous Improvement

Laufende Weiterentwicklung statt Launch-und-weg (97 % Kundenbindung sind kein Zufall)

So entsteht Ihre
neue Unternehmensplattform

Der Stack hinter dem Platformsystem

WordPress Enterprise

WordPress Enterprise auf Sage-Framework mit eigenentwickeltem Theme → euer Team arbeitet mit einem Marktstandard, für den ihr jederzeit Entwicklerinnen und Entwickler findet.

Gutenberg Block Editor

Gutenberg Block Editor mit Custom-Komponenten → die Redaktion baut Seiten visuell, ohne Shortcodes oder Plugin-Wildwuchs.

REST-APIs

REST-APIs für strukturierte Datenflüsse

CRM, Marketing-Automation und Branchensysteme arbeiten als ein System, nicht parallel. Dokumentiert für „WordPress und HubSpot“ und „WordPress und Salesforce

Schema.org-Markup

Schema.org-Markup und semantische Strukturierung → die Inhalte werden für KI-Systeme nicht nur lesbar, sondern als Entitäten erkennbar — Personen, Produkte, Cases, Standorte mit klarem Bezug zueinander.

WCAG-Konformität

WCAG-Konformität

als Architekturentscheidung, nicht als Nachrüstung. Barrierefreiheit ist Teil der Plattform, nicht ein nachträgliches Feature.

Skalierbares Hosting, DSGVO-konform

Skalierbares Hosting, DSGVO-konform

Die IT bekommt eine nachvollziehbare Infrastruktur, kein Black-Box-Setup.

Was AI-First in der Plattform-Architektur bedeutet

AI ist ein Architekturprinzip, kein Feature. Die Foundation-Schicht – CMS, Datenmodellierung, Schnittstellen – bildet die Basis für die Intelligence-Schicht: maschinenlesbare Inhalte und semantische Aufbereitung für die KI-Sichtbarkeit. Die Inhalte werden so strukturiert, dass sie von klassischen Browsern, Suchmaschinen und generativen KI-Systemen gleich gut verarbeitbar sind. Wer auf dieser Basis eine RAG-Wissensschicht (Retrieval Augmented Generation) aufsetzen will, findet das in DialogHub – produktiv im Einsatz bei Kampmeyer und beim Lernstudio Barbarossa.

Wenn Branchensysteme und Website ein System werden

B2B-Unternehmen arbeiten typischerweise mit etablierten Stacks: HubSpot oder Salesforce im CRM, Marketing-Automation, Stellenschnittstellen, branchenspezifische Systeme. Eine neue Plattform muss in diese Realität passen, nicht parallel laufen. Für alle gilt dasselbe Prinzip: Datenpflege bleibt im Quellsystem, die Website konsumiert.

Für Immobilienmakler

WordPress + onOffice: Objekte, Vermarktungsstatus, Eigentümer-Daten

Für Bildungsträger

WordPress + internes CRM: Multi-Location, Kursverwaltung, Termine, Kontakte

B2B & Industrie

WordPress + ERP/Fachhandels-Systeme: Produktdaten, geschützte Login-Bereiche

Häufige Fragen aus dem Buying Center

Müssen wir in Köln vor Ort sein, damit die Zusammenarbeit funktioniert?

Nein. 360VIER arbeitet remote-first mit dokumentierten Prozessen. Vor-Ort-Termine in Köln sind möglich – nötig sind sie nicht. Kampmeyer und Lernstudio Barbarossa werden in derselben Methodik betreut wie Kunden in Frankfurt oder Zürich.

Wir nutzen onOffice / HubSpot / ein anderes CRM. Funktioniert das mit eurer Plattform?

Ja. Die WordPress-Plattform wird mit REST-API an euer System angebunden. Bei Kampmeyer läuft die vollautomatische Objektverwaltung über onOffice; weitere CRM-Anbindungen sind dokumentiert. Welche Daten konkret fließen, klären wir im Ideation Circle.

Wie viel von der Plattform kann unser Team selbst pflegen?

Alles, was redaktionell relevant ist. Das ist der Default, nicht die Ausnahme. Modulare Gutenberg-Komponenten, standardisierte Seitentypen, dokumentierte Pflegepfade – euer Team arbeitet ohne Entwicklerzugriff. Beim Lernstudio Barbarossa pflegen mehrere Redaktionen 165 Standorte über eine Plattform.

Was kostet eine Plattform in eurer Größenordnung?

Plattform-Projekte starten bei sechsstelligen Budgets, nicht bei vierstelligen. Der Ideation Circle (4–6 Wochen) liefert Scope, Architektur und belastbare Aufwandsschätzung – bevor ihr ein Implementierungsbudget freigeben müsst.

Was passiert mit unserer alten Website während des Projekts?

Sie läuft weiter. Migration und Relaunch werden als kontrollierter Übergang geplant – nicht als Stichtag mit Risiko. URL-Struktur, SEO-Bestand und Inhalte werden in der Architektur-Phase des Ideation Circle berücksichtigt.

Arbeitet ihr deutschlandweit oder nur regional?

Bundesweit und international (DE, CH, AT). 360VIER arbeitet remote-first mit dokumentierten Prozessen. Für persönliche Termine vor Ort kommen wir zu euch.

Hans Mengler

Sie planen einen Plattform-Relaunch oder eine Migration?